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Wenn die Perle gut durchgewärmt ist (natürlich nur die Stelle an der man einstechen will, sonst verformt sich die restliche Perle) und man im Mittelpunkt von der Blüte einsticht, dann biegen (ziehen) sich die Blütenblätter zum Blütenstempel. Dazu muß aber die ganze Blüte heiß sein.
Das hängt aber auch von der Größe des Werkzeugs ab, das man benutzt. Man kann nur mit einem spitzen Wolframstab einstechen oder aber mit einem größeren kegelförmigen Werkzeug (aus der Zahnmedizin) nachstechen (vorher noch mal erwärmen).
Eine andere Möglichkeit den Blütenblättern Struktur zu verpassen, ist nach den weißen Punkten die Blätter in der Mitte mit einen Messer leicht einkerben. Dann erst die Transparente Farben (z.B. Rot) über die ersten Punkte setzen. Das Blatt bekommt eine Art Blattader. So lassen sich auch Weihnachtssterne zaubern.
Wenn die Blütenblätter zu flach scheinen, kann es daran liegen, daß die Dots zu dick sind.
Die Stringer für Blütenblätter möglichst dünn machen. Vor allem weiße Stringer müssen fadendünn sein, weil weiß stark läuft.
Es ist auch ein wesentlicher Unterschied, ob man zuerst die Untergrundfarbdots flach schmilzt, oder Bobbelchen auf Bobbelchen setzt.
Wenn man es schafft mit ganz dünnen Stringern zu tupfen, kann es manchmal auch schöner sein, wenn man ein klitzkleines bisschen mehr Abstand lässt zwischen den Dots, dann haben die Blätter mehr „Raum“ um zu wirken.
Perle erst wieder so kalt werden lassen, wie wenn man sie ins Granulat stecken würde. Dann mit tangierender Flamme nur die Mitte der Blüten anheizen. Immer mal wieder weggehen von der Flamme, damit die Hitze einsinken kann, aber die Dots nicht zu sehr von der Hitze deformieren.
Beim Einstechen die Ruhe bewahren. Je tiefer eingestochen wird, desto plastischer ist nachher die Blüte.
Nicht vergessen die Perle immer mal wieder durch die Flamme zu wedeln, damit sie insgesamt nicht zu kalt wird.