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Malen mit Stringer

Stringermalerei gehört zu den anspruchsvolleren Techniken im Glasperlenhandwerk. Beachtet man aber einige Dinge, kann es schon bald zu guten Ergebnissen kommen.

Die richtige Position in der Flamme

Die Flamme kleiner einstellen (so um die 2 cm lang). Sie sollte eine ganz dünne und spitze Form haben.
Ideal wäre, Gas UND Sauerstoff zu reduzieren.
Gearbeitet wird auf der rechten Seite etwas außerhalb der Flamme.
Man kann den richtigen Punkt finden, indem man eine Perle nimmt und sie rechts unter die Flamme hält.
Dann nimmt man einen Stringer und drückt ihn sanft auf die Perle. Noch spürt man einen deutlichen Widerstand - da der Stringer noch zu kalt ist. Weiter sanft auf den Stringer drücken und das Ganze langsam in Richtung Flamme bewegen.
Sobald man spürt, dass der Stringer beginnt nachzugeben und sich biegt, hat man die richtige Position bei der Flamme gefunden.

Weiter hilfreiche Tipps

  • Zu Beginn Stringer aus transparenten Farbe verwenden. Diese sind steifer als die opaken Farben und lassen sich besser kontrollieren.
  • Mit dickeren Stringer starten und dann zu dünneren Stringer übergehen.
  • Einen mit Klarglas überfangenen Stringer verwenden. So hat man dank dem dicken Stringer eine besserer Kontrolle und trotzdem dünne Linien.
  • Mit einer Walze oder einer flachgedrückten Perle (Crunchperle) starten.
    Die „Malfläche“ ist gerade und die Perle muss erst einmal nur hin und her sowie drehend bewegt werden. Die Achse kann gerade bleiben.
    Bei runden Perlen kommt dann noch die Achsenbewegung dazu, um einen guten Malwinkel zu behalten.
  • Mit einem Wolframstab kann man Stringermuster in Form bringen.
malen_mit_stringer.1633165010.txt.gz · Zuletzt geändert: 2021/10/02 10:56 von claudia