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hohlperle_ohne_steg

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Hohlperle ohne Steg (Scheibentechnik

Auf dem Dorn werden zuerst zwei kleine Spacer gedreht.
Dabei wird sorgfältig darauf geachtet, daß die Perlen keine Löcher entlang des Trennmittels bleiben. Auch die Randlinien sollen möglichst gerade sein. Jetzt wird abwechselnd je eine Runde Glas um die Grundperlen gelegt, daß sie langsam zu Scheibenperlen anwachsen. Beide Scheiben sollen mindestens 1,5-mal so hoch (Radius) sein, wie ihr Abstand ist. Je größer die Scheibenperlen werden, desto vorsichtiger muß die nächste Lage aufgelegt werden, um das Trennmittel nicht zu beschädigen. Die jeweils andere Scheibe muß ausreichend warm gehalten werden, um nicht zu zerspringen. Sobald die Scheiben hoch genug sind werden sie abwechselnd zur lebhaften Rotglut erwärmt und in kleinen Schritten zur Mitte hin gebogen. Auch hier ist darauf zu achten, daß das Glas heiß genug ist zum Verformen. Aber die Mitten der Scheiben sollen kühl genug bleiben, daß das Glas nicht vom Trennmittel abreißt. Sobald sich die Ränder der Scheiben nah genug gekommen sind wird der Spalt entweder zu gekniffen oder mit einer Lage Glas „zugenäht“. Jetzt kommt der Spannende Augenblick: Beim Aufheizen zeigt sich jetzt, ob Löcher übrig geblieben sind. Gefundene Löcher kann man mit einem kleinen Klecks Glas versiegeln. Sobald das Glas rundherum weich wird bläht die Luft im Inneren die Perle etwas auf und trägt die Glashaut. Die Oberflächenspannung zieht jetzt die Unebenheiten glatt. Und hierzu ein ganz toller Link: Verena zeigt uns diese Methode als Video: Verenas Hohlperlenturorial - Danke Verena ! https://www.youtube.com/watch?v=1v5F7jwEJGY

hohlperle_ohne_steg.1645015765.txt.gz · Zuletzt geändert: 2022/02/16 13:49 von claudia