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Dies ist eine alte Version des Dokuments!
Auf dem Dorn werden zuerst zwei kleine Spacer gedreht.
Dabei wird sorgfältig darauf geachtet, daß die Perlen keine Löcher entlang des Trennmittels bleiben.
Auch die Randlinien sollen möglichst gerade sein.
Jetzt wird abwechselnd je eine Runde Glas um die Grundperlen gelegt, daß sie
langsam zu Scheibenperlen anwachsen. Beide Scheiben sollen mindestens 1,5-mal so
hoch (Radius) sein, wie ihr Abstand ist.
Je größer die Scheibenperlen werden, desto vorsichtiger muß die nächste Lage
aufgelegt werden, um das Trennmittel nicht zu beschädigen.
Die jeweils andere Scheibe muß ausreichend warm gehalten werden, um nicht zu zerspringen.
Sobald die Scheiben hoch genug sind werden sie abwechselnd zur lebhaften Rotglut erwärmt
und in kleinen Schritten zur Mitte hin gebogen. Auch hier ist darauf zu achten, daß das Glas
heiß genug ist zum Verformen.
Aber die Mitten der Scheiben sollen kühl genug bleiben, daß das Glas nicht
vom Trennmittel abreißt. Sobald sich die Ränder der Scheiben nah genug gekommen
sind wird der Spalt entweder zu gekniffen oder mit einer Lage Glas „zugenäht“.
Jetzt kommt der Spannende Augenblick: Beim Aufheizen zeigt sich jetzt, ob Löcher übrig geblieben sind.
Gefundene Löcher kann man mit einem kleinen Klecks Glas versiegeln.
Sobald das Glas rundherum weich wird bläht die Luft im Inneren die Perle etwas auf und
trägt die Glashaut. Die Oberflächenspannung zieht jetzt die Unebenheiten glatt.
Und hierzu ein ganz toller Link: Verena zeigt uns diese Methode als Video: Verenas Hohlperlenturorial - Danke Verena !
https://www.youtube.com/watch?v=1v5F7jwEJGY