Navigation
- Gas
- Sicherheit
- Didymium
Dies ist eine alte Version des Dokuments!
Beim Arbeiten mit heissem Glas entstehen gesundheitschädliche Gase.
Den größten Anteil an Abfallstoffen produziert dabei der Brenner.
Aber auch das Glas sondert während dem Schmelzen schädliche Gase ab. Die Art und Menge der Schadstoffe hängt dabei von der verwendeten Glasart ab. Ebenfalls zu berücksichtigen sind die allenfalls bei der Verarbeitung zusätzlich benutzen Materialien, wie Emaille, Gold und Silber.
Arbeitet man ohne Frischluftzufuhr (Fenster oder Abzug), sind die zumutbaren Grenzwerte von CO2 (Kohlendioxid), CO (Kohlenmonoxid), SO2 (Schwefeldioxid), NO und NO2 (Stickoxide) bereits nach 30 Minuten erreicht und steigen danach ständig an.
CO2 und Co entstehen allein durch das Betreiben des Brenners, die Stickoxide entstehen auch in der Flamme. SO2 entsteht aus der Verbrennung der Odorierungsmittel im Gas.
Grenzwerten
Es sind Werte festgelegt, (sog. MAK -Werte) bei denen man 8 Stunden ohne Gefährdung arbeiten kann
Bei einer unbelüfteten Werkstatt von ca. 22 qm, wird dieser Wert nach 30 Minuten überschritten.