Falls die Perle zu kugelig rund wird, kann man durch schnelleres Rotieren des Dorns die Glasmasse zentrifugal dünner ausschwingen. Das funktioniert aber nur,
wenn das Glas gleichmässig verteilt ist (sonst eiert es nur immer schlimmer!),
man den Dorn akkurat gerade hält,
und man am Perlenkanal beidseitig einen Glaswulst-Überhang hat. Dieser wird dann quasi in die Höhe ausgezogen. Also sorgfältig das Tempo steigern bzw. anpassen, sonst gibt es einen scharfen Rand und das Trennmittel reisst auch noch weg. Darum muss das Trennmittel auch noch fest genug halten, denn es wirken stärkere Kräfte ein als beim ruhigen wickeln.
Diese Perlen sind am schönsten, wenn sie senkrecht gefädelt werden. Der Lichteinfall wird durch die verschiedenen Schichten reflektiert und erzeugt dadurch diese regenbogenartigen Farbspiele, welche sich mit jeder Bewegung verändern.